Provence – Wandern im Schlaraffenland
Jeden Abend dachte ich: Dieser Tag ist nicht zu übertreffen. Und am nächsten Tag ging es weiter und wurde noch besser.
Gabriele Schenke, Textildesignerin »»»
Alle drei Jahre führen der Reisejournalist André Schumacher und die provenzalische Yogalehrerin Caroline Pevrier eine besondere Trekkingtour durch die berauschenden Landschaften des Südens, durch uralte, verschachtelte Städtchen, außergewöhnliche Restaurants und die spektakulärsten Bergmassive der Provence – ein jedes Mal auf anderer Route, weit ab vom Mainstream und garniert mit echten Erlebnissen.
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Was Sie erwartet
Sie durchqueren den langgezogenen Bergrücken des Luberon – eine Landschaft, die 1997 von der UNESCO zur Biosphäre der Menschheit erklärt wurde. Sie steigen durch die atemberaubende Gorges de Véroncle auf das Hochplateau der Vaucluse und kraxeln über die weißen Spitzen der Dentelles de Montmirail ins Gigondas, eine der renommiertesten Appellationen der Rhône.
Eine Reise zu den landschaftlichen und kulinarischen Höhenpunkten der Provence: gemacht für Menschen, die tagsüber gern aktiv sind, um sich abends bei großer Küche und exzellenten Weinen zu feiern. Oder andersherum: eine Reise für jene, die sich einer Landschaft am liebsten kulinarisch nähern – und anschließend wandern, damit die Hose weiter passt.
Highlights & Fakten
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Termin & Preis:
25.09. – 04.10.2027 | 3.420 Euro
Exklusive Kleingruppe: 6 – 12 Gäste
Reisedauer: 10 Tage
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Highlights:
★ Wanderungen durch die schönsten Bergmassive der Provence
★ traumhafte Landhotels, Villen und urige Herbergen
★ erlesene Restaurants, preisgekrönte Küche und sensationelle Weine
★ Besuch einiger der schönsten Städte Frankreichs: Oppède-le-Vieux, Menerbes,
Lacoste, Bonnieux, Venasque, La Roque-Alric u.a.
Besichtigung der Domaine Font Sante mit Weinverkostung
★ fotografische Streifzüge abseits von Mainstream und Touristenmassen
★ freie Zeit für eigene Erkundungen und zur Entspannung
★ Ihre Reiseleiter sind der Abenteurer, Fotograf und Reisejournalist André Schumacher
und die Yogalehrerin Caroline Pevrier
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Reiseverlauf
1. Tag: Im Licht des Südens
Individuelle Anreise nach Avignon (bis 15 Uhr). Sie werden von Ihren Reiseleitern empfangen und fahren gemeinsam in die Villa Hestia, ein wunderschönes Anwesen mit Garten, Pool und Liegesesseln am Fuß des über Ihnen aufragenden Luberon – Ihr Zuhause für zwei Nächte.
Unterkunft: Villa Hestia, Robion
Verpflegung: Willkommensrunde mit Cocktails und Wein, Abendessen im "La Bergerie"
2. Tag: Über Felsbänder und Aussichtsklippen auf den Kleinen Luberon
Rundwanderung | Strecke: 18 km; + 730 m/- 730 m | Gehzeit: 7-8 Std.
Wer möchte, macht heute gar nichts, kommt erstmal an, lässt die Seele baumeln und die Beine in den Pool. Sie können aber auch auf Entdeckungsreise gehen. Eine spektakuläre, durchaus fordernde Wanderung führt über den Col de la Gnole auf den Kleinen Luberon. Die UNESCO hat ihn zum Biosphärenreservat der Menschheit erklärt: tiefe Schluchten, uralte Wälder, verlassene Höhlendörfer und eine Stille, wie man sie in Europa kaum noch findet.
Anschließend geht es schwindelerregend bergab durch das fast schon alpine Vallon de Combrès. Immer wieder öffnen sich grandiose Ausblicke – über die Hochebene der Vaucluse bis hin zum Kalkriesen des Mont Ventoux.
Unterkunft: Villa Hestia, Robion
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen und Live-Musik mit Anna Morata in der Villa Hestia
3. Tag: Lebenslust und weite Blicke
Radtour | Robion > Bonnieux | Strecke: 22 km; + 510 m/- 260 m
Am Nordhang des Luberon radeln Sie von einem Bilderbuchdorf zum nächsten: durch Oppède-le-Vieux, wo sich im Zweiten Weltkrieg die Frau des Schriftstellers Saint-Exupéry zurückzog. In das spektakulär auf einem Bergrücken gelegene Menerbes. Nach Lacoste, einst Fluchtburg des großen Lüstlings De Sade. Mehrmals lassen wir die Räder stehen, wandeln, schlemmen, verlieren uns zwischen engen Gassen und bröckelnden Torbögen.
Am Nachmittag erreichen Sie Bonnieux, jene Ortschaft, die alles überragt: Seit 2000 Jahren bewacht sie den Durchbruch zwischen Großem und Kleinem Luberon.
Den Abend beschließen Sie gebührend bei 6, 7 oder auch 8 Gängen (ich habe aufgehört zu zählen) in Julien Allano's sternegekröntem Feinschmecker-Tempel "Ju".
Unterkunft: L'hôtel Cesar, Bonnieux
Verpflegung: Frühstück, Mittag, Abendessen in Julien Allano's "Ju"
4. Tag: Spektakuläre Panoramatour hart am Kliff
Bonnieux > Buoux | Strecke: 9 km; + 280 m/- 240 m | Gehzeit: 3-4 Std.
Der Tag beginnt gemütlich und steigert sich bald zu einem echten Abenteuer. Auf einem wahrhaft atemberaubenden Pfad schrauben Sie sich durch die Felsen des Vallon de l'Aiguebrun.
Hier liegt – gewissermaßen am Ende der Welt – die Auberge de Seguins in spektakulärer Abgeschiedenheit unter einer steilen Felswand. Quellwasser speist den großen, hauseigenen Pool. Es gibt Tischtennis und Pétanque. Das Bier ist eisgekühlt, die Küche ehrlich, frisch und regional.
Unterkunft: Auberge de Seguins
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge
5. Tag: Die stille Bergwelt des Vallon de l'Aiguebrun
Buoux > Saignon | Strecke: 10 km; + 250 m/- 190 m | Gehzeit: 3-4 Std.
Mit einem leckeren Picknick im Rucksack folgen Sie dem Lauf des Aiguebrun durch eine von hohen Steilwänden umschlossene Schlucht mit dschungelhafter Vegetation: tief hinein in die wildromantische Natur- und Kulturlandschaft des Luberon. Nach drei Stunden erreichen Sie Saignon. Von den Resten der mittelalterlichen Festung öffnet sich ein gigantisches Panorama über die Provence. Wir staunen, bummeln und genießen, dann bringt Sie ein Taxi nach Gordes.
In ausreichender Entfernung zum touristischen Trubel liegt das herrliche Hôtel Carcarille – ein liebevoll restaurierter Mas mit elf Zimmern, Biogarten, beheiztem Pool und einer Küche, für die man schonmal von weither anreist.
Unterkunft: Hôtel Carcarille, Gordes
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in Christophe Rambaud's "Le C"
6. Tag: Durch die wildeste Schlucht der Provence
Gordes > Murs: 8 km; + 310 m/- 10 m | Gehzeit: 3-4 Std.
Ein Sprung in den Pool, Café au lait im Garten – besser kann ein Morgen kaum beginnen. Doch dann wird es wild: Vor uns öffnet sich die zerklüftete Gorges de Véroncle. Zwischen hohen Steilwänden geht es über Felsstufen, Leitern und schroffe Passagen aufwärts durch das trockene Flussbett – ein Kracher von einer Wanderung. Abwechslungsreich, abenteuerlich, extrem unterhaltsam!
Schließlich öffnet sich das Tal und vor Ihnen liegt die kleine Ortschaft Murs. Schon die Römer errichteten hier ein Castrum. Heute gibt es noch 376 Einwohner, einen Briefkasten, ein kleines Hotel und eine tausendjährige Eiche – nichts für eilige Touristen.
Unterkunft: Hôtel Le Crillon, Murs
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen im Hotel
7. Tag: In die Einsamkeit der Monts de Vaucluse
Murs > Venasque | Strecke: 15 km; + 270 m/- 490 m | Gehzeit: 5-6 Std.
Vor Ihnen liegt die Hochebene der Vaucluse: ein weites Kalkmassiv, auf dem Wacholder, Steineichen und Aleppokiefern wachsen und der Duft von Küchenkräutern in der warmen Luft liegt – eine ruhige, fast schon meditative Etappe.
Bald taucht Venasque, eines der schönsten Dörfern Frankreichs, am Horizont auf: Steingewirr aus Kirchen, Burgen und Terrassen. Einst uneinnehmbare Festung auf steilen Klippen, ist es heute der beste Ort für Lavendel-Eis und frischen Weißwein. Mittendrin liegt Ihre Unterkunft, nur wenige Schritte entfernt vom Restaurant "Le Petit Chose", dessen Sonnenterrasse zweifellos zu den schönsten der gesamten Vaucluse zählt.
Unterkunft: Hôtel Les Remparts, Venasque
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in Lou Martinez' "Le Petit Chose"
8. Tag: Der Gott des Weines
Venasque > Mazan | Strecke: 11 km; + 220 m/- 220 m | Gehzeit: 3 Std.
Sie spazieren noch einmal durch die Gassen, vorbei an Kunsthandwerk und Delikatessen, dann geht es durch Weinberge und Olivenhaine nach Mazan. In der charmanten Altstadt stehen schmucke Bürgerhäuser und ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert, das einst der berühmten Familie de Sade gehörte.
Von hier bringt Sie ein Taxi zum Privatanwesen von Pierre Rougon – Winzer, Weinhändler und enger Freund von Caroline. Was dann passiert? Keine Ahnung. Beim letzten Mal stand der Tisch voller Tapas und vor uns 20 Flaschen Wein. Wer danach noch laufen kann, wandert mit uns in das winzige Felsdorf La Roque-Alric. Wenn ich meine Lieblingsgastgeber in der Provence benennen müsste, es wären Valeria und John, bei denen wir heute übernachten!
Unterkunft: Mas de Carabelle, La Roque-Alric
Verpflegung: Frühstück, Weinverkostung mit Pierre Rougon, Abendessen in John Anderson's "Mas de Carabelle"
9. Tag: Panoramatour der Superlative
La Roque-Alric > Gigondas | Strecke: 10 km; + 510 m/- 500 m | Gehzeit: 5-6 Std.
Keine Wanderung kann es mit der heutige aufnehmen. Sie ist steil, einsam, ausgesetzt, und führt hinein in eine der aufregendsten Landschaften Frankreichs: die Dentelles de Montmirail, den Dolomiten nicht unähnlich, nur ohne Touristen.
Am Nachmittag erreichen Sie Gigondas, eine der renommiertesten Appellationen der Rhône. Am Fuß der Berge liegt versteckt im Wald Ihr Hotel – familiengeführt seit drei Generationen, mit knisterndem Kamin, sensationeller Küche, legendärer Käsetheke und einem Weinkeller zum Niederknien. Man kann nur hoffen, dass es nebelt und tröpfelt, denn dann fühlt man sich hier wie an den Südhängen des Himalaya.
Unterkunft: Hôtel Les Florêts, Gigondas
Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in Stéphane Stammler's "Les Florêts"
10. Tag: Heimreise
Langes Ausschlafen in großen, weichen Betten. Nach einem ausgedehnten Frühstück bummeln wir durch süßduftende Weinfelder in den mittelalterlichen Ortskern von Gigondas. Dann heißt es Abschied nehmen. Ihre Reiseleiter bringen Sie zum Bahnhof oder zu Ihrem Auto.
Verpflegung: Frühstück
Tour 2027
Termin: 25.09. – 04.10.2027
Preis pro Person im Zweibettzimmer: 3.420 Euro
Einzelzimmer: An 8 Nächten auf Anfrage möglich, Einzelzimmerzuschlag: 480 Euro.
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Enthaltene Leistungen
9 Übernachtungen mit Vollverpflegung (gemäß Reisebeschreibung)
6 geführte Trekkingtouren (3-8 Stunden Laufzeit)
1 geführte Kurzwanderung (3 Stunden Laufzeit)
1 geführte Radtour
alle Transfers
alle Getränke (siehe Geografische Besonderheiten)
alle Trinkgelder
Besuch zahlreicher denkmalgeschützter Städte und Dörfer sowie Naturparks
sämtliche Genehmigungen, Gagen, Eintrittsgelder und Parkgebühren
diverse optionale Wanderungen, Spaziergänge und Ausflüge
ein Reiseführer des Michael Müller Verlags (als Geschenk frei Haus)
Topographische Wanderkarte der Insel (als Geschenk am ersten Abend)
Deutsch, Englisch und Spanisch sprechende Reiseleitung durch André Schumacher
Nicht enthaltene Leistungen
An - und Abreise
Impfungen, Versicherungen, etc.
Einzelzimmerzuschlag
Ausgaben persönlicher Natur wie Souvenirs
Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch
höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen
Anfragen und Wünsche
Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen? André hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der passenden Reise oder Schwierigkeitsgrade. Rufen Sie ihn einfach an oder kontaktieren Sie ihn per WhatsApp, Telegram oder Signal. Unter +49 (0)151 5921 5181 ist er rund um die Uhr für Sie erreichbar. Per E-Mail erreichen Sie André unter .
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