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André Schumacher

Provence – Radreise für Gourmets

Ein Muss für alle Selbständigen:
von 100 auf 0 in einem Tag!
Wolfgang Bruch, Architekt »»»

Es gibt wohl keine schönere Art der Fortbewegung als im Spätsommer mit dem Fahrrad durch die Provence zu reisen. Ihre Mischung aus mediterranen Landschaften, sensationeller Küche und verwundenen, nahezu autofreien Straßen ist einmalig in Europa.

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Was Sie erwartet

Im September 2022 führt der Reisejournalist André Schumacher zwei Radtouren für Genießer durch die Berge des Luberon, die Weinfelder der Vaucluse und die kulinarischen Freuden der Provence.

Die Etappen sind bewusst kurz gehalten, ambitionierte Radfahrer mögen gar schmunzeln. Doch das lässt Raum für die grandiosen Landschaften und uralte, verschachtelte Städtchen, für Michelin-Sterne und Gault-Millau-Hauben, für Fotostopps und Wanderungen, für den Besuch antiker Ockerbrüche, provenzalischer Märkte – und einige der schönsten Unterkünfte der Region: die historische Stahlfabrik von Rustrel, eine Trüffelfarm, ein verstecktes Berghotel im Gigondas, das Schloss des Marquis de Sade oder die urige Finca eines Keramik-Künstlers. Unterschätzen sollten Sie die Tour trotzdem nicht: Es geht stets munter auf und ab, auf schmalen, kurvenreichen Straßen durch alte Korkeichenwälder und duftende Lavendelfelder – bis zum nächsten Gaumenschmaus.

Highlights & Fakten

Termine & Preise:
05.09. – 13.09.2023 | 2.590 Euro fast alles inklusive

Möchten Sie ohne eigenes Rad anreisen? Auf Wunsch mieten wir ein passendes E-Bike für Sie. Kostenpunkt etwa 190 Euro.

Exklusive Kleinstgruppe: 5 – 9 Gäste
Reisedauer: 9 Tage
Schwierigkeitsgrad mit E-Bike: leicht – mittel

Highlights:
    ★ durchweg erlesene Restaurants, preisgekrönte Küche und sensationelle Weine
    ★ traumhafte Landhotels, edle Schlösser und urige Herbergen
    ★ Begegnungen mit Künstlern, Winzern und Spitzenköchen
    ★ fotografische Streifzüge durch einige der schönsten Dörfer Frankreichs
    ★ eine Ganztageswanderung in der geschützten Bergwelt des Luberon
    ★ Ihr Reiseleiter ist der Fotograf und Reisejournalist André Schumacher

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Bildergalerie Provence

Reiseverlauf

1. Tag: Eine Nacht im französischen Pompeji

Individuelle Anreise nach Vaison-La-Romaine, die größte archäologische Ausgrabungsstätte Frankreichs. Umgeben von grünen Hügeln wird die Stadt durch den Fluss Ouvèze geteilt. Am rechten Ufer ruhen die Ruinen der Römerstadt, am linken erhebt sich auf steilen Felsen das Mittelalter: mit Kieseln gepflasterte Gassen, Mauerreste, verwinkelte Häuser. Ihre Unterkunft, ein herrliches Renaissance-Bürgerhaus aus dem 16. Jahrhundert, liegt unweit des Feinschmecker-Tempels La Table, in dem uns Küchenchef Philippe Zemour mit einem sensationellen 8-Gänge-Menü erwartet.

Unterkunft: Hotel Le Beffroi

Verpflegung: Abendessen im La Table (Anwärter auf einen Michelin-Stern)

2. Tag: Den Mont Ventoux immer im Blick

Vaison-La-Romaine > Mazan | Strecke: 35 km; + 530 m/- 570 m

Weithin sichtbar dominiert der kahle Gipfel des Mont Ventoux (1.910 m) einen großen Teil der Provence. Wo er nach Westen abfällt, ragen die weißen Spitzen der Dentelles de Montmirail in den Himmel. Zwischen beiden Massiven windet sich eine kleine Allee, die aufgrund ihres herrlichen Verlaufs zu den schönsten Straßen Frankreichs zählt und hinabführt nach Mazan. In der gemütlichen Altstadt finden sich schmucke Bürgerhäuser und ein stattliches Schloss aus dem 18. Jahrhundert, das einst der berühmten Familie de Sade gehörte – Ihr Quartier für die Nacht samt Marmorpool, Kräutergarten und ausgezeichneter Küche.

Unterkunft: Le Château de Mazan

Verpflegung: Frühstück, Mittag im L'Acacia, Abendessen im La Cour du Château (Empfehlung Michelin)

3. Tag: Durch die großartigste Schlucht des Vaucluseplateaus

Mazan > Monieux | Strecke: 36 km; + 620 m/- 140 m

Schon der Dichter Mistral rühmte die Gorges de la Nesque mit ihren 400 m hohen Felswänden. Auf einer spektakulären Panoramastraße mit unzähligen Aussichtspunkten schrauben Sie sich in den Himmel und erreichen schließlich das mittelalterliche Dorf Monieux. Vor seinen Toren liegt ein liebliches Tal und darin: ein herrlich untouristischer Bauernhof mit 2000 Schafen und fünf Zimmern. Hier verwöhnt Sie Madame Paquerette mit rustikal provenzalischer Küche, Zutaten aus dem heimischen Garten, belgischem Bier und Wein bis zum Umfallen.

Unterkunft: Ferme Le Viguier

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Ferme Le Viguier

4. Tag: Im Land des Ockers

Monieux > Rustrel | Strecke: 31 km; + 260 m/- 580 m

Auf verwundenen Wegen radeln Sie durch Lavendelfelder und Pinienwälder über die nahezu menschenleere Hochebene der Vaucluse und sausen am Ende fast eine Stunde hinab nach Saint-Saturnin-lès-Apt. Ein feines Mittagessen, ein Gläschen Wein – dann wandern Sie zu den kaum bekannten Ockerklippen von Bruyères. Mensch und Erosion haben hier eine bizarre Landschaft aus Felsnadeln und Erdpyramiden geschaffen. Je nach dem Grad der Oxidation reicht ihr Farbspektrum von grellem Safran und feurigem Karmesin bis hin zu strahlendem Violett – ein Traum für jeden Fotografen! Sie übernachten in der historischen Stahlfabrik von Rustrel, in deren Ruinen sich ein atmosphärisches Hotel mit ganzen vier Zimmern findet.

Unterkunft: Maison d'hôtes La Forge

Verpflegung: Frühstück, Mittag im Le Saint Hubert, Abendessen im La Forge

5. Tag: In die Einsamkeit des Luberon

Rustrel > Buoux | Strecke: 36 km; + 700 m/- 620 m

Heute geht es bergauf: zunächst entlang der weitläufigen Ockerlandschaft des Colorado Provençal, dann von einem Bilderbuchstädtchen zum nächsten – Gignac, Caseneuve, Saignon. Am Nachmittag erreichen Sie den geschwungenen Bergzug des Luberon. Die UNESCO hat ihn 1997 zur Biosphäre der Menschheit erklärt: tiefe Schluchten, alte Burgen, stille Felsdörfer – nichts für eilige Touristen. Hier liegt, gewissermaßen am Ende der Welt und auf den letzten Metern nur über einen Waldweg zu erreichen, Ihr Heim für die kommenden zwei Nächte.

Unterkunft: Auberge de Seguins

Verpflegung: Frühstück, Mittag im L'Auberge du Presbytère, Abendessen in der Auberge

6. Tag: Die stille Bergwelt des Vallon de l'Aiguebrun (Tageswanderung)

In spektakulärer Abgeschiedenheit liegt Ihre Herberge unter einer steilen Felswand, Quellwasser speist den riesigen Pool. Wer möchte, spannt aus, verschläft den Tag, liest heute nur ein Buch. Sie können aber auch auf Entdeckungsreise gehen: Entlang des Baches Aiguebrun führt der Weg über den Weiler Sivergues und die Höhlenhäuser von Cantarelle zu der hoch auf einem Felsen hockenden Festungsanlage des Fort de Buoux. Im Zuge der Religionskriege zerstört und aufgegeben, sind die Ruinen heute ein Ort melancholischer Schönheit in überwältigender Landschaft. Ein Kracher von einem Tag!

Unterkunft: Auberge de Seguins

Verpflegung: Frühstück, Picknick, Abendessen in der Auberge

7. Tag: Lebenslust und weite Blicke

Buoux > Roussillon | Strecke: 25 km; + 330 m/- 450 m

Vor Ihnen liegt die wellige Landschaft des Luberon: vereinzelte Dörfer, Weinfelder, und immer wieder ragen rotglühende Felsen aus dem satten Grün der Pinienwälder. Schon die Römer bauten hier Pigmente ab, und gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Roussillon zur Welthauptstadt des Ockers. In ausreichender Entfernung zum touristischen Trubel wohnen Sie auf dem urigen Künstler-Anwesen von Morgane und Lionel. Im Garten: Hängematten, Skulpturen, Fundstücke wohin man schaut. Wer möchte, lässt Seele und Beine baumeln. Im Sonnenuntergang jedoch, wenn die Wucht des Lichts die Fassaden zum Glühen bringt, besuchen Sie am besten Roussillon. Den Abend beschließen wir bei großer Küche in Metty Talassias Le David.

Unterkunft: Poterie de Pierroux

Verpflegung: Frühstück, Mittag in der Poterie, Abendessen im Le David (Empfehlung Michelin)

8. Tag: Durch Kalkfelsen und Weinfelder

Roussillon > Gigondas | Strecke: 62 km; + 840 m/- 830 m

Mit einer langen Etappe schließt sich der Kreis unserer Reise. Von Olivenbäumen gesäumt führt die Straße nach Gordes, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, und weiter auf wilden Serpentinen durch das Kalkmassiv der Monts de Vaucluse. Auf steilen Klippen thront hier Venasque, ein Steingewirr aus Kirchen, Burgen und Terrassen – und der beste Ort für Tapas und frischen Weißwein. Dann geht es an Carpentras vorbei in das berühmte Weinanbaugebiet Gigondas, dessen Appellation zu den berühmtesten des Rhône-Gebietes gehört. Am Fuß der zerklüfteten Dentelles de Montmirail steht mitten im Wald Ihr Hotel. Man kann nur hoffen, dass es regnet und tröpfelt, denn dann fühlt man sich hier wie an den Südhängen des Himalaya.

Unterkunft: Hotel Les Florêts

Verpflegung: Frühstück, Mittag im Le Petit Chose, Abendessen im Restaurant Les Florets (** Gault-Millau)

9. Tag: Heimreise

Gigondas > Vaison-La-Romaine | Strecke: 15 km; + 90 m/- 200 m

Heute heißt es Abschied nehmen. Nach einem opulenten Frühstück radeln Sie durch Bilderbuchlandschaften aus Weinhängen und Bergdörfern zum Ausgangspunkt unserer Reise: Vaison-La-Romaine, wo Ihre individuelle Rückfahrt (ab ca. 12:00 Uhr) startet.

Verpflegung: Frühstück


Tour 2023

Termin: 05.09. – 13.09.2023
Preis pro Person im Zweibettzimmer: 2.590 Euro fast alles inklusive
Einzelzimmer: Auf Anfrage möglich.

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Anfragen und Wünsche

Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen? André hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der passenden Reise oder Schwierigkeitsgrade. Rufen Sie ihn einfach an oder kontaktieren Sie ihn per WhatsApp, Telegram oder Signal: +49 (0)151 5921 5181. Per E-Mail erreichen Sie André unter .
Wenn Sie Fragen haben zu den AGB, Flügen, Verträgen, Reiseversicherungen oder Zahlungsmodalitäten kontaktieren Sie bitte Romeo Klüger von Klüger Reisen unter +49 (0)211 302 349 0 bzw. .

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